Moorschutz in der Hannoverschen Moorgeest

Die Moore der Hannoverschen Moorgeest zählen zu den wertvollsten Hochmooren in Niedersachsen. Für den Erhalt dieser sensiblen Ökosysteme setzt sich die Faunistische Arbeitsgemeinschaft Moore (FAM) bereits seit Jahrzehnten ein. Ein wesentlicher Bestandteil dabei sind die Moorpflegeeinsätze im Winterhalbjahr. Diese finden unter fachlicher Anleitung in verschiedenen Naturschutzgebieten statt, für die sonst ein Betretungsverbot gilt. Eine einmalige Chance naturnahe Hochmoore hautnah zu erleben und aktiv einen wichtigen Beitrag zum Moor- und Klimaschutz zu leisten.
Aktuelle Beiträge
- Torfmoose – die stillen Baumeister unserer MooreWer durch ein naturnahes Hochmoor geht, steht buchstäblich auf ihnen: den Torfmoosen. Die unscheinbaren, oft blass- bis rotbraunen Polster der Gattung Sphagnum prägen das Moor wie keine andere Pflanzengruppe. Sie bauen es auf, halten es nass und speichern über Jahrtausende gewaltige Mengen Kohlenstoff. Ohne Torfmoose gäbe es kein lebendes Hochmoor – Grund genug, ihre Bedeutung
- Warum ist Moorpflege so wichtig?Moore sind einzigartige Ökosysteme und weltweit stark bedroht. Ihr Schutz ist deshalb von zentraler Bedeutung für Biodiversität, Klimaschutz und Wasserhaushalt. In Niedersachsen liegen rund ein Drittel der deutschen Moore, das Land hat daher eine besondere Verantwortung für den Erhalt dieser Flächen. Ein Hauptproblem ist die Entwässerung: Viele Moore wurden trockengelegt, um landwirtschaftliche Flächen oder Torf
- Kulturheidelbeere richtig bekämpfenDie Kulturheidelbeere ist leider ein massives Problem in unseren Hochmooren. Ursprünglich stammt die Art aus Nordamerika und gilt daher in unseren Ökosystemen als nicht heimische Pflanzenart (Neophyt). Durch die vielen Blaubeer-Plantagen ist die Kulturheidelbeere inzwischen auch in Norddeutschland weit verbreitet. Oft liegen die Anbauflächen in unmittelbarer Nähe zu geschützten Mooren, denn die sauren Torfböden sagen
Eindrücke aus dem Moor













